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Das versteckte Kind

von Loïc Dauvillier€ 17,50
  • Hardcover
  • 2014 Panini Manga und Comic
  • 80 Seiten; Durchgehend vierfarbig; 266 mm x 196 mm; ab 14 Jahre
  • ISBN: 978-3-86201-774-4

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Loïc Dauvillier, Marc Lizano und Greg Salsedo erzählen in bewegenden Bildern die Geschichte der kleine Dounia und derer, die Zivilcourage gezeigt und sie beschützt haben. Eine aufrüttelnde Graphic Novel aus der Sicht eines Kindes. Dounia muss oft an die Zeit zurückdenken, als sie so alt war wie ihre kleine Enkelin Elsa. Damals, als sie zur Schule ging, fing es an. Von einem Tag auf den anderen wurde sie plötzlich von Freunden und Mitschülern gemieden, weil sie nun einen aufgenähten gelben Stern tragen musste. Dann kam der Tag, an dem ihre Eltern abgeholt wurden und ihre Nachbarn mit ihr fliehen mussten, um sie zu schützen. Es war das Ende einer unbeschwerten Kindheit und Dounia musste sich an ein ganz neues Leben gewöhnen, voller Angst und banger Ungewissheit an das Leben eines versteckten Kindes. So kann Das versteckte Kind eine Brücke zwischen dem Schicksal der Heldin dieser Graphic Novel und der heutigen Jugend schlagen. Es kann auch zeigen, dass es Menschen gibt, die selbst in dunkelster Zeit sich ihre Menschlichkeit bewahren. Diese Inhalte zu ermitteln, ist eine wichtige didaktische Aufgabe, und ich hoffe, dass Das versteckte Kind dieses Ziel erreichen kann. Loïc Dauvillier, Marc Lizano und Greg Salsedo erzählen in bewegenden Bildern die Geschichte der kleine Dounia und derer, die Zivilcourage gezeigt und sie beschützt haben. Eine aufrüttelnde Graphic Novel aus der Sicht eines Kindes. Dounia muss oft an die Zeit zurückdenken, als sie so alt war wie ihre kleine Enkelin Elsa. Damals, als sie zur Schule ging, fing es an. Von einem Tag auf den anderen wurde sie plötzlich von Freunden und Mitschülern gemieden, weil sie nun einen aufgenähten gelben Stern tragen musste. Dann kam der Tag, an dem ihre Eltern abgeholt wurden und ihre Nachbarn mit ihr fliehen mussten, um sie zu schützen. Es war das Ende einer unbeschwerten Kindheit und Dounia musste sich an ein ganz neues Leben gewöhnen, voller Angst und banger Ungewissheit - an das Leben eines versteckten Kindes. So kann "Das versteckte Kind" eine Brücke zwischen dem Schicksal der Heldin dieser Graphic Novel und der heutigen Jugend schlagen. Es kann auch zeigen, dass es Menschen gibt, die selbst in dunkelster Zeit sich ihre Menschlichkeit bewahren. Diese Inhalte zu ermitteln, ist eine wichtige didaktische Aufgabe, und ich hoffe, dass "Das versteckte Kind" dieses Ziel erreichen kann.

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Wie stellt man den Holocaust dar? Eine letztendlich unlösbare Aufgabe. Die Schoa kann man nicht wirklich darstellen. Wie stellt man sechsmillionenfachen Mord dar? Die Schmerzen, das Leid, die Angst, die Verzweiflung und die Trauer der Verfolgten? Wenn wir heute sagen: Ich habe Hunger , ist das nicht einmal eine Approximation des Hungers von Ghettoinsassen. Ich bin erschöpft - nach Maßstäben jener Hölle sind wir Heutigen selbst bei subjektiv völliger Erschöpfung taufrisch. Und wie können wir die Lebenswelt eines Kindes begreifen das ist das Thema des vorliegenden Werkes das von Fremden gerettet wurde, dessen Seele aber Tag für Tag im Feuer endloser Angst und Einsamkeit verbrannte? Auch das unsagbare Trauma der Überlebenden ist letztendlich nicht abbildbar. Und doch dürfen wir nicht schweigen. Die Zeit des Unvorstellbaren verlangt von uns, dass wir sie dokumentieren, das Gedenken an sie bewahren und sie an die kommenden Generationen, soweit das eben möglich ist, weitergeben. Die Alternative wäre Schweigen. Vergessen. Das können wir nicht, wollen wir nicht und dürfen wir nicht zulassen. Ich weiß, dass lange Zeit umstritten war und zum Teil auch heute umstritten ist, ob die Schoa mit dem Kunstmittel des Comics dargestellt werden kann. Persönlich kann ich die Bedenken nachvollziehen, glaube aber, dass diese Form bei richtiger Gestaltung legitim ist und gerade jungen Lesern einen neuen Zugang zum Thema öffnen kann. Im vorliegenden Fall gilt das umso mehr, weil das Buch ja vom Schicksal von Kindern handelt. Wie stellt man den Holocaust dar? Eine letztendlich unlösbare Aufgabe. Die Schoa kann man nicht wirklich darstellen. Wie stellt man sechsmillionenfachen Mord dar? Die Schmerzen, das Leid, die Angst, die Verzweiflung und die Trauer der Verfolgten? Wenn wir heute sagen: "Ich habe Hunger", ist das nicht einmal eine Approximation des Hungers von Ghettoinsassen. "Ich bin erschöpft" - nach Maßstäben jener Hölle sind wir Heutigen selbst bei subjektiv völliger Erschöpfung taufrisch. Und wie können wir die Lebenswelt eines Kindes begreifen - das ist das Thema des vorliegenden Werkes - das von Fremden gerettet wurde, dessen Seele aber Tag für Tag im Feuer endloser Angst und Einsamkeit verbrannte? Auch das unsagbare Trauma der Überlebenden ist letztendlich nicht abbildbar. Und doch dürfen wir nicht schweigen. Die Zeit des Unvorstellbaren verlangt von uns, dass wir sie dokumentieren, das Gedenken an sie bewahren und sie an die kommenden Generationen, soweit das eben möglich ist, weitergeben. Die Alternative wäre Schweigen. Vergessen. Das können wir nicht, wollen wir nicht und dürfen wir nicht zulassen. Ich weiß, dass lange Zeit umstritten war und zum Teil auch heute umstritten ist, ob die Schoa mit dem Kunstmittel des Comics dargestellt werden kann. Persönlich kann ich die Bedenken nachvollziehen, glaube aber, dass diese Form bei richtiger Gestaltung legitim ist und gerade jungen Lesern einen neuen Zugang zum Thema öffnen kann. Im vorliegenden Fall gilt das umso mehr, weil das Buch ja vom Schicksal von Kindern handelt.

Marc Lizano Der Zeichner Marc Lizano wurde am 26. Dezember 1970 in Rennes geboren, wo er heute noch lebt. Seine Leidenschaft für das Medium der graphischen Literatur erwachte früh, und während seiner Studienzeit entwickelte er erste Stoffe. Ermutigt durch die Unterstützung von Kollegen wie Jean -Claude Fournier (Spirou), Michel Plessix (Der Wind in den Weiden) und Joann Sfar, wurde seine Leidenschaft zum Beruf. Zunächst war er Herausgeber von Anthologien, dann schuf er erste Werke, die seine Konzentration auf Emotionsdarstellung widerspiegeln - er schafft es, eine frische Herangehensweise insbesondere auf Kindheitserlebnisse in subtilen und betörend einfachen, aber graphisch nachhaltigen Erzählungen mit einer reichhaltigen Bezugnahme auf die französisch-belgischen Klassiker zu verbinden. Loïc Dauvillier Der Autor Loïc Dauvillier wurde am 3.1.1971 geboren. Von den Buch-und Drucktechniken fasziniert, gründet er zunächst einen Kleinverlag, bevor er sich dem Schreiben widmet, zunächst mit Adaptionen von Werken wie "Reise um die Welt in 80 Tagen" von Jules Verne oder "Oliver Twist" von Charles Dickens in das Medium Comics. Seine Adaption von Yasmina Khadras Werk über eine palästinensische Selbstmordattentäterin erscheint 2014 als Graphic Novel im Carlsen Verlag.